How to select the container size for Cannabis?

Wie wählt man die Behältergröße für Cannabis aus?

Die Auswahl eines Behälters scheint für Ihr Cannabis nicht allzu wichtig zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie es auf jeden Fall! Die Art des Behälters, seine Größe und das Material, aus dem er besteht, haben maßgeblichen Einfluss darauf, wie sich die Pflanze in Zukunft entwickeln wird.

Es gibt Behälter in allen möglichen Größen und Formen, und wie bei allem gibt es Premium-Versionen mit einigen zusätzlichen Funktionen, die das Wachstum erleichtern. Während ein einfacher Kunststoff, der gerade genug ist, um seine Aufgabe zu erfüllen, ein paar Dollar kostet. Gibt es einen wirklich wesentlichen Unterschied zwischen diesen und welche Rolle spielen Größe und Material? Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, es herauszufinden!

So wählen Sie die richtige Größe aus

Der erste und wichtigste Faktor ist natürlich die Größe des Topfes selbst. Der Grund, warum es so wichtig ist, liegt darin, dass Cannabis extrem lange Wurzeln hat, was bedeutet, dass ein Mangel an Kapazität die Entwicklung des Wurzelsystems einschränkt. Dadurch wird das Wachstum und die mögliche maximale Größe der Pflanze eingeschränkt.

Als Faustregel gilt also: Nehmen Sie den größten Container, den Sie sich angesichts des verfügbaren Platzes leisten können. Etwas mehr Erde wird niemals negative Auswirkungen haben, während der zukünftige Ertrag nicht durch den Kapazitätsfaktor begrenzt wird.

Wenn es um die Mindestgröße geht, würde ich die folgende Tabelle empfehlen, die sich im Laufe der Jahre des Wachstums als zuverlässig erwiesen hat. Sie richtet sich nach dem Alter der Pflanze und schlägt für jede Altersgruppe den idealen Platz vor.

0–1 Woche
Wurzelwürfel
1–6 Wochen
10cm Topf
6–8 Wochen
10-Liter-Behälter
2–3 Monate
14-Liter-Behälter
3–8 Monate
22-Liter-Behälter
8–16 Monate
45-Liter-Behälter

Beachten Sie, dass bei selbstblühenden Pflanzen, die in der Regel den gesamten Zyklus in 3 Monaten durchlaufen, die Mindesttopfgröße 14 Liter beträgt.

BEHÄLTERARTEN

Lassen Sie mich Ihnen die verschiedenen Topfmaterialien vorstellen, die auf dem Markt erhältlich sind. Die Arten, die Sie in den Grow-Läden finden, bestehen typischerweise aus Kunststoff, Holz, Metall, Ton oder Pflanzenstoff. Sie variieren je nach Kosten und jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile, die berücksichtigt werden müssen.

Beispielsweise entziehen Tontöpfe der Erde Feuchtigkeit. Daher müssten Sie die Pflanze in einem solchen Behälter häufiger gießen. Metallbehälter können rosten, zu Überhitzung führen oder sogar die Anlage verunreinigen. Es ist tatsächlich das einzige Material, von dem ich empfehle, es nicht für Cannabis zu verwenden. Bei Holzbehältern hingegen treten solche Probleme nicht auf, sie sind jedoch oft groß und teuer.

Günstiger und fröhlicher Plastiktopf

Plastiktöpfe sind sicherlich die beliebtesten, da sie zu einem kleinen Preis alle Bedürfnisse abdecken. Sie sind sauber, langlebig und günstig. Sieht zwar nicht besonders gut aus, erledigt aber auf jeden Fall die Arbeit! Das einzige Problem, auf das ich hinweisen möchte, ist, dass Kunststoff die Wärme effektiv speichert. Sie können diesen Effekt jedoch minimieren, indem Sie einen Topf mit einer hellen Farbe wählen. Weiß eignet sich am besten, während Schwarz ein absolutes No-Go ist, da es die Lichtwärmeabsorption erleichtert.

Stofftopf

Die Art, die es wert ist, genauer unter die Lupe genommen zu werden, ist ein Stofftopf, der oft als „Smart Pot“ bezeichnet wird. Diese Behälter bestehen aus Gartenstoff und verfügen über einige zusätzliche Funktionen. Das poröse Gewebe fängt die Wurzeln ein, wenn sie die Topfwände erreichen, und die Luft draußen beschneidet sie automatisch. Tatsächlich fördert dieser „Luftschnitt“ die Wurzelentwicklung und verhindert, dass Pflanzen wurzelgebunden werden (d. h. aus ihren Töpfen herauswachsen). Aufgrund ihrer porösen Konstruktion haben Stofftöpfe außerdem den Vorteil, dass es nahezu unmöglich ist, Ihre Pflanzen zu übergießen. Denn überschüssiges Wasser findet immer seinen Weg aus dem Topf.

Als Nebeneffekt müssten Sie Ihren Behälter jedoch häufiger gießen, da Feuchtigkeit durch die porösen Topfwände schnell verdunstet. Wenn Sie mich fragen, ist das ein ziemlich toller Kompromiss für die Stärkung des Root-Systems.

Klassischer Tontopf

Schließlich sind auch klassische Tontöpfe, die Sie sicherlich schon bei Ihrer Mutter gesehen haben, eine gute Wahl. Sie sehen ästhetisch großartig aus und verleihen Ihrem Garten die Atmosphäre eines Wintergartens, der Ihre Wachstumsecke gemütlicher macht. Bedenken Sie, dass hierfür ein zusätzliches Teil erforderlich ist – eine passende Untertasse, die das Wasser auffängt, das unter dem Topf abläuft.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass diese Töpfe Drainagelöcher am Boden benötigen, um Staunässe zu verhindern. Nicht jeder Topf hat Löcher; Häufig müssen Sie sie selbst bohren, bevor Sie Ihre Pflanzen anbauen. Kaufen Sie Tontöpfe mit vorgefertigten Löchern, um zusätzlichen Aufwand zu vermeiden. Darüber hinaus eignet sich ein Tontopf hervorragend für robuste Pflanzen, da er durch sein hohes Gewicht zusätzlichen Halt und Stabilität bietet.

Schließlich verfügt es über die natürliche Fähigkeit, überschüssiges Wasser aufzusaugen und zu speichern, was für einen kühlenden Effekt sorgt, der an Hitzewellentagen außerordentlich vorteilhaft für das Wurzelsystem ist.

Ich hoffe, dass Ihnen dieser Artikel dabei geholfen hat, besser zu verstehen, worauf es bei der Auswahl des Behälters ankommt. Außerdem erfahren Sie, welcher Typ angesichts Ihres Budgets und Ihrer Wachstumsumgebung am besten geeignet ist.

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