How to germinate Cannabis seeds?

Wie keimt man Cannabissamen?

Die Keimung ist der allererste Schritt des Wachstums. Es ist schwer, seine Bedeutung zu unterschätzen, da zusätzlicher Stress den zukünftigen Ertrag beeinträchtigen kann. In diesem Artikel gehen wir die zuverlässigste und einfachste Methode zum Keimen des Saatguts durch.


Bevor ich auf die Details eingehe, möchte ich, dass meine lieben Züchter eines auswendig lernen. Der Samen beginnt zu keimen, wenn er feucht wird. Daher ist es absolut wichtig, für diesen ersten Schritt sauberes Wasser zu verwenden. Schmutziges Wasser ist gefährlich, da es die Pflanze infizieren und die Reise von Anfang an ruinieren kann. Beachten Sie dies als Faustregel, denn dann ist die zukünftige Pflanze am empfindlichsten.


Aus irgendeinem Grund neigen viele Züchter dazu, recht riskante und komplizierte Keimungsmethoden zu verwenden. Ich wette, Sie werden überrascht sein, aber der einfachste und zuverlässigste Weg, den Samen zum Keimen zu bringen, ist so unkompliziert wie möglich. Legen Sie es einfach in die feuchte Erde und warten Sie 2-4 Tage. Es gibt nur ein paar Regeln, die es unbedingt zu beachten gilt.

Keimstadien

WESENTLICHE REGELN

1) Legen Sie das Saatgut nicht tiefer als 0,5-1 Zentimeter in die Erde. Andernfalls kann es beim Aufstieg zu Problemen kommen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Boden nicht durchnässen, da durchnässter Boden mehr schaden als nützen kann.


2) Kontrollieren Sie die Temperatur und die Umgebung – die ideale Temperatur für das Wachstum liegt bei 20 °C. Wenn die Temperatur niedriger ist, können Sie Ihre Lampe einschalten. Wenn es niedriger als nötig ist, können Sie ruhig eine Heizung in der Nähe des Topfes aufstellen. Behalten Sie die Feuchtigkeit im Auge. Der Boden rund um die Stelle, an der Sie den Samen gepflanzt haben, muss immer feucht bleiben.


3) Vermeiden Sie in den ersten 2 Wochen die Verwendung von Nährstoffen. Neue Züchter machen oft diesen Fehler, weil sie denken, dass dadurch das Wachstum in der frühen Phase gefördert wird. Aber in Wirklichkeit schadet es der Pflanze nur, indem es eine Verätzung verursacht. Fakt ist, dass der Samen alles enthält, was er für die ersten 2 Wochen der Entwicklung braucht. Bei zusätzlicher Düngung besteht die Gefahr, dass der Sämling ausbrennt, bevor er überhaupt mit dem Wachstum beginnen konnte. In diesem Stadium ist klares Wasser die einzige Zutat, die zum Aufbau eines starken Wurzelsystems erforderlich ist. Wenn Sie wirklich experimentierfreudig sind, können Sie versuchen, in den ersten Tagen einige Wurzelaktivatoren hinzuzufügen. Meiner Erfahrung nach hatte es jedoch keinen nennenswerten positiven Effekt. Es ist auch nichts schiefgegangen.


Das Keimen von Samen im Boden ist nicht nur der einfachste Weg, sondern auch der sicherste. Andere Techniken erfordern das Umfüllen der frisch gekeimten Samen in einen Topf, sodass die Gefahr besteht, dass die empfindlichen Pfahlwurzeln beim Übergang beschädigt werden. Bei anderen Methoden besteht die Gefahr der Samenfäule. Darüber hinaus gibt es keine nachgewiesenen Vorteile dieser Methoden gegenüber der Keimung der Samen direkt im Boden.


Was passiert, wenn der Samen nicht keimt?


Wenn Sie alles richtig gemacht haben, der Samen aber auch nach mehreren Tagen immer noch nicht gekeimt ist, liegt der Hauptgrund dafür möglicherweise am Alter. Glücklicherweise bedeutet dies nicht, dass der Samen vollständig verloren geht. Es gibt mehrere Techniken, die eine hohe Chance haben, den alten Samen wiederzubeleben.


Das Problem bei alten Samen liegt nicht im Samen selbst, sondern in ihrer Fähigkeit, Wasser aufzunehmen, da ihre Schale mit der Zeit zu hart wird und das Wasser nur schwer durchdringen kann. Um die zukünftige Pflanze zur Welt zu bringen, müssen wir daher nur die Schale manuell verdünnen.


Ich schlage zwei äußerst einfache Methoden vor, die bei mir über Jahre hinweg wie ein Zauber funktionierten. Beides ist in einer häuslichen Umgebung leicht zu erreichen. Für das erste brauchst du nichts weiter als die Streichholzschachtel. Geben Sie den Samen hinein und schütteln Sie ihn 60 Sekunden lang kräftig. Dadurch entstehen kleine Dellen rund um die Schale, wodurch das Wasser leichter aufgenommen werden kann.


Für die zweite Methode benötigen Sie ein scharfes Messer und ruhige Hände. Nehmen Sie Ihren Samen zwischen Daumen und Zeigefinger und führen Sie das Messer ganz vorsichtig im 90-Grad-Winkel entlang der Kante. Der Grat sollte sich lösen und den Samen darunter freilegen. Drehen Sie den Samen vorsichtig um und entfernen Sie die Kante am anderen Ende des Samens, sodass er vollständig herunterfällt. Nachdem dies erledigt ist, sollten Sie Ihre Samen wie gewohnt zum Keimen bringen können.


Hoffentlich hilft Ihnen dieser kleine Leitfaden dabei, den Anteil gekeimter Samen zu erhöhen. Ich wünsche Ihnen viel Glück bei den wachsenden Projekten.

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